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Niederrhein-Nachrichten vom 15. April 2009
Frauen Union Kranenburg zu Gast im Familienzentrum
KRANENBURG. Seit dem vorigen Jahr verfügt die Gemeinde Kranenburg über drei Familienzentren: die KITA St. Barbara und die integrative KITA Lebensquelle in Nütterden sowie die integrativen KITA Lebensburg in Kranenburg. Alle drei Einrichtungen haben sich mit ihrer Konzeption über ihre Träger beworben und wurde als anerkanntes Familienzentrum zerfiziert.
Auf Einladung der FU Kranenburg waren interessierte Gäste gekommen, um sich aber diese neuen Modelle zu informieren. Am Abend machten die drei Leiterinnen deutlich, dass - trotz der derzeit neuen Arbeitsbedingungen des neuen Systems KIBIZ - sie es nicht bereut haben, sich beworben zu haben. Sie sagen schon nach einem halben Jahr klar, dass die Chancen, die ein Familienzentrum mit sich bringt, vielseitig, umfangreich und überzeugend sind. Alle drei Einrichtungen kommunizieren intensiv untereinander und mit den weiteren drei Kindertageseinrichtungen der Gemeinde. Dadurch ist es möglich differenzierte und bedarfs- gerechte Beratungs- und Hilfsangebote zu machen. Die Gäste waren überrascht ob der Tatsache, dass die Kurse in den Häusern nicht nur für die Kindergartenkinder und deren Eltern gelten, sondern dass alle Kinder und Bürger angesprochen sind. So wird jedes Familienzentrum zur Zentrale eines Netzwerkes, das zum Ziel hat, kinder- und familienorientierte Leistungen zu bündeln, anzubieten und daraus ein ganzheitliches Angebot zu erstellen. Beispielhaft seien hier einige Angebote bzw. Kurse genannt: Ernährungsberatung, Pilates, musikalische Früherziehung, Starke Eltern - Starke Kinder, Senioren-Sitzgymnastik, Rückengymnastik für Mann und Frau Lern- und Spielgruppe und offene - oder Einzelsprechstunden.
Hilfe und Unterstützung bei der Vermittlung von Tagesmüttern oder -väter gehören ebenso dazu wie die Vermittlung oder Gewährleistung von Betreuung der unter Dreijährigen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Die in der Regel kostenfreien, thematischen Elterncafes, die Babygruppe oder die Niederländischgruppe erfreuen sich guten Zuspruchs. Kooperationspartner sind vorwiegend die Familienbildungsstätte und der Caritasverband. Aber auch Psychologen, die Polizei, die Frühförderstelle, Ärzte, Therapeuten, Schulen, die Gemeindeverwaltung, die Kirchengemeinden sitzen mit am Planungstisch des Familienzentrums.
Die bedarfgerechten und wohnortnahen Angebote werden wider Erwarten schon jetzt gut angenommen. Die Eltern kommen mit ihren Fragen, Sorgen und Anregungen. Durch diesen ständigen Dialog entsteht ein Vertrauensverhältnis, das vor allem der Erziehung und Bildung der Kinder, denn das bleibt das „Hauptgeschäft“ der Einrichtungen, zu Gute kommt und einmal mehr auch das Miteinander der Generationen intensiviert. Der Nachmittag in der Seniorenresidenz gehört nämlich auch selbstverständlich dazu. Bemerkenswert, so die Vorsitzende Gertrud Kersten, sei - auch, dass augenscheinlich „Beratung einfordern“ einen Normalitätsstatus erhält und nicht mehr als problematisch erlebt wird.
Bildunterschrift:
Eine TN-Gruppe während der Führung durch St Barbara in Nütterden. NN-Foto: Privat
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Hanna-Heiber 15.06.2009 | 20:00 Uhr Die FU Kranenburg lädt freundlich ein |
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