16.10.2008
CDU Kranenburg im Braunkohlerevier
Rheinische Post vom 16. Oktober 2008 CDU und FU Kranenburg haben einen Ausflug zum Tagebau nach Garzweiler und zur Baustelle des Kraftwerks in Neurath unternommen. Die Gruppe erreichte gegen 10.30 das Abbaugebiet und erhielt dort im Info Center des RWE zunächst grundlegende Informationen zum Besuch. Gegen 11.30 fuhr man dann zum Abbaugebiet. Staunende Gesichter ob der enormen Dimensionen (fünf Kilometer Durchmesser misst die Öffnung des derzeitigen Abbaugebietes), als das riesige Abbaugebiet erreicht war. Der 98 Meter hohe Schaufelradbagger (einer von insgesamt sechs Stück) fördert mit 21 Schaufeln, jede so groß, dass ein Kleinauto hinein passt, die Braunkohle auf ein Transportband. An einer zentralen Stelle laufen alle Transportbänder derart zusammen, dass sie wie per Weichensystem zu jeder Zeit umgesteuert werden können. Viele rekultivierte Gebiete waren zu sehen. Angesprochen wurde natürlich auch die erforderliche Umsiedlung von ganzen Ortschaften. Eine mehr als große Herausforderung, denn Heimat ist nicht ersetzbar. Als nächster Besichtigungspunkt wurde die High-Tec-Baustelle Neurath angefahren. Auch hier gab es einen netten Empfang und eine technische Einführung durch den Bauingenieur Menzel. Auf einer der größten Baustellen in Europa werden derzeit zwei Braunkohlekraftwerke errichtet. Ausgerüstet mit Helm, Brille und Schuhen konnte man beispielsweise die zwei 170 Meter hohen Kühltürme und den gigantischen Kohlebunker bestaunen. Zum Abschluss ging es dann in das historischen Dorf Alt- Kaster, wo man den ereignisreichen Tag mit einem guten Abendessen ausklingen ließ. Bildunterschrift: Die Kranenburger CDU und FU haben gemeinsam einen Ausflug zum Tagebau nach Garzweiler unternommen. FOTO: PRIVAT